Die drei miteinander verbundenen Bauteile des 26 Jahre alten Torhauses auf dem Gelände der Messe Frankfurt wurden in den Jahren 2007 bis 2009 aufwendig modernisiert. Diese Modernisierung schloss auch die alten Aufzugsanlagen mit ein.
Die Architekten der Messe setzten dabei nicht nur auf den technisch neuesten Stand der Aufzüge, sondern auch auf ein hochwertiges Lichtkonzept und maßgeschneidertes Design, damit die Fahrt in den neuen Aufzügen einen bleibenden Eindruck für die Besucher hinterlässt.
Zunächst wurden die alten Aufzüge mitsamt den Antriebseinheiten komplett entfernt. Für alle vier KONE MiniSpace® -Aufzüge wurde Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) zur Innenverkleidung bestellt. Die KONE Monteure brachten die ESG-Scheiben an den Wänden der Kabinen an, die Decken wurden mit ESG-Milchglas, die Deckenränder mit LED-Bändern bestückt. Das erforderte Akribie, schon bei der Herstellung der Gläser.
Die sehr schmalen Spalten zwischen den einzelnen Scheiben mussten passgenau aufeinander abgestimmt werden. Hinter den Deckenfeldern aus ESG-Milchglas wurden weitere LED-Leuchten angebracht. Rund 15 Zentimeter trennen die Leuchtdioden vom Glas, denn erst ab diesem Abstand ist eine homogene Farbausleuchtung gewährleistet.
Da LED-Leuchten Farbwechsel sehr gut darstellen können, entschieden sich die Architekten nach einigen Versuchen für folgende Lösung: Wenn der Aufzug steht, leuchten die Dioden in strahlendem Weiß; durch den grünen Farbstich der Glasscheiben schimmert die Kabine dann in dezentem Grünton. Beim Fahren hingegen wechselt die Beleuchtung sanft zu einem dunklen Blauton.
Eine maßgeschneiderte, individuelle Ausgestaltung der Kabine mit flächenbündigen Bedienfeldern und Farbdisplays mit dem hauseigenen Messeschriftsatz unterstreichen den hohen Designanspruch und das ausgefallene Konzept.
Viel Geduld benötigte die Installation der neuen Antriebe, da die Aufzugschächte und der Maschinenraum sehr klein ausfielen. Die Lösung: die MX-32-Antriebe von KONE – platzsparende Antriebseinheiten mit hoher Leistung. Da die Antriebe allerdings rund 1600 Kilogramm schwer sind, mussten sie zerlegt und erst im Maschinenraum wieder zusammen gebaut werden.
Tragfähigkeit
1.050 kg
1.250 kg
Haltestellen
20
28
Förderhöhe
104,7 m
Geschwindigkeit
4,0 m/s