Zusätzliche Haltestelle und attraktiverer Wohnraum
Der Aufzug im Wohngebäude Ludwigstraße 11a war störanfällig und daher nur kostenintensiv zu betreiben. Das wenig attraktive Erscheinungsbild, vor allem aber die fehlende Erschließung des obersten sechsten Geschosses stand dem Wunsch des Wohnungsunternehmens GWF entgegen, das Objekt als höherwertigen Wohnraum zu vermieten.
Im November 2009 wurde der alte Aufzug durch einen KONE MaxiSpace® ersetzt. Dessen wesentlicher Vorteil: Der Aufzug benötigt kein Gegengewicht und ermöglicht damit bei gleichem Schachtgrundriss deutlich mehr Kabinenfläche.
Da der MaxiSpace® keinen Maschinenraum benötigt und die Höhe von Schachtkopf und -grube recht gering ausfallen, war es möglich, den Aufzug mit vertretbarem Aufwand in den darüber liegenden Maschinenraum zu verlängern. So können auch die Bewohner des fünften Obergeschosses ihre Wohnungen direkt und ohne Umweg über den Aufzug erreichen.
Der leistungsstarke KONE PowerDisc®-Antrieb ermöglichte die Anhebung der Nennlast von 240 auf 450 kg. So können statt drei nun bis zu sechs Personen befördert werden. Die Kabinengrundfläche konnte von 85 x 110 cm auf 92 x 111 cm vergrößert werden. Dies und der Austausch der handbetätigten Dreh- durch Automatiktüren ermöglichte eine durchgehend behindertenfreundliche Gestaltung der Anlage.
Der Einsatz von KONE Deco™-Folie mit einem vom finnischen Textilunternehmen Marimekko entworfenen Design setzt einen besonderen optischen Akzent und unterstreicht die gehobene Qualität der Wohnungen.
Die Betriebskosten der Anlage haben sich seit ihrem Austausch halbiert. Die langfristige Vermietbarkeit aller Wohnungen konnte gesichert werden.
Olaf Klinge, Technischer Leiter der GWF Wohnungs- und Immobilien GmbH
„Wir haben schon einige Anlagen mit KONE modernisiert. Das hat immer gut geklappt. Von daher hatten wir die Firma auch für den Komplettaustausch in der Ludwigstraße 11a im Blick. Natürlich haben wir uns vor Auftragsvergabe bei mehreren Herstellern umgehört – und festgestellt, dass KONE als einziger Anbieter ein überzeugendes Angebot machen kann. Überzeugend heißt, dass es zu einem vertretbaren Preis möglich war, den Aufzug in das oberste sechste Geschoss zu verlängern und die dort vorhandenen Wohnungen direkt zu erschließen. Ohne Aufzug lassen sich auf dem entspannten Markt Wohnungen bereits ab der vierten Etage nur noch schwer vermieten. Der Austausch ist selbst gut gelaufen.
Unsere Erwartungen haben sich dabei mehr als erfüllt. Die neue Anlage ist weniger wartungsintensiv, zudem fallen keine Reparaturen mehr an. Wir konnten unsere Betriebs- und Wartungskosten halbieren."
Projekt
Modernisierung (Komplettaustausch) eines veralteten Seilaufzugs (Bj. 1955) in einem sechsgeschossigen Mietwohnungsbau aus den 60er-Jahren.
Bauherr
GWF Wohnungs- und Immobilien GmbH
Generalunternehmen
B&O Wohnungswirtschaft GmbH+Co. KG
Fachplanung
B&O Gebäudetechnik GmbH
Technische Daten im Vergleich