Im Rahmen einer energetischen Generalsanierung und Modernisierung im bewohnten Zustand sollten die veralteten Seilaufzüge der denkmalgeschützen Kölner Wohnhäuser Marsilstein gegen zwei KONE MaxiSpace® ausgetauscht werden.
Dazu sollten innerhalb kurzer Zeit die Altanlagen demontiert und die Neuanlagen installiert werden, um die Bewohner nicht unnötig zu belasten.
Der Kunde, die Wohnungs- und Baugenossenschaft Mieterschutz e.G., wünschte sich größtmögliche Kabinen und automatische Türen mit größerer, lichterer Breite, um den Bewohnern auch die Möglichkeit zu bieten, mit Rollstühlen oder Rollatoren die Aufzüge zu nutzen.
KONE konnte zunächst den Kunden davon überzeugen, dass eine grundlegende Modernisierung für die Mieter zeitlich günstiger ist als eine Folge mehrerer Teilmodernisierungen. In der Ausfallzeit des jeweils einen Aufzugs sollten die alten Verbindungsgänge zwischen den Häusern geöffnet werden, um den Aufzug im Nachbarhaus nutzen zu können.
Dank des KONE MaxiSpace® konnten die Kabinen um 16 % vergrößert werden. Die alten Drehtüren, die nur mühsam mit Hand zu betätigen waren, wurden gegen automatische Türen mit einer lichten Breite von 80 cm statt wie bisher 70 cm ausgetauscht. Zudem fährt der neue Aufzug nun mit einem Meter pro Sekunde schneller die einzelnen Etagen an.
Haltestellen
Vorher: Breite 960 mm, Tiefe 1000 mm, Höhe 2100 mm, Tür 700 x 2000 mm
Nachher: Breite 1000 mm, Tiefe 1150 mm, Höhe 2120 mm, Tür 800 x 2000 mm
Interview mit Frau Kurth von der Wohnungs-und Baugenossenschaft Mieterschutz e.G.
Die Häuser am Marsilstein unterliegen dem Denkmalschutz, sodass die Aufzugplanung durch etliche Vorgaben eingeschränkt wurde.
Ferner existierten Aufzugsschächte, die von den Maßen her nicht mehr verändert werden konnten. KONE hat sich diesen Schwierigkeiten mit einer flexiblen und innovativen Planung gestellt und konnte durch den MaxiSpace den optimalen Aufzug für die Gegebenheiten vor Ort einbauen.
Wir sind als Genossenschaft natürlich bemüht, unsere Objekte den technischen und zeitlichen Standards anzupassen. Der Aspekt der Barrierefreiheit wird bei der Modernisierung unserer Bestandsgebäude deshalb grundsätzlich bedacht.
Hierzu gehören auch der An- und Einbau von Aufzügen, sofern das aus baulichen Gründen möglich ist. Damit ermöglichen wir unseren Mitgliedern nicht nur weiteren Komfort, sondern schaffen auch einen wichtigen Ausstattungsstandard unserer Gebäude und geben älteren Bewohnern die Möglichkeit, länger in ihrem gewohnten Umfeld zu verbleiben.
Wir haben mit KONE bereits in der Vergangenheit einige Projekte umgesetzt.