KONE feiert heute sein 100-jähriges Bestehen. Das Industrieunternehmen ist im Laufe der Zeit in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen tätig gewesen, doch lag und liegt sein Schwerpunkt auf dem Aufzug- und Rolltreppengeschäft. In den vergangenen Jahren ist KONE zu einem der führenden Unternehmen der Branche aufgestiegen: mit innovativen und umweltfreundlichen Lösungen, die eine optimale Mobilität in Gebäuden sichern.
Vom kleinen Maschinenbetrieb zum Technologieführer
Einst als kleiner Maschinenbetrieb in Helsinki, Finnland, gegründet, hat sich KONE in den vergangenen Jahrzehnten zu einem global tätigen Unternehmen entwickelt. Der Jahresnettoumsatz liegt derzeit bei fast fünf Milliarden Euro, die Belegschaft zählt weltweit rund 34'000 Mitarbeiter. KONE ist einer der Technologieführer auf dem Feld der Gebäudefördertechnik. Das Unternehmen hat sich in China und den anderen schnell wachsenden neuen Märkten der Welt etabliert und zugleich seine Position in den traditionellen Märkten Europas und der USA gefestigt.
Nachhaltige Lösungen für urbane Herausforderungen
„In seiner Geschichte hat KONE wiederholt die Fähigkeit gezeigt, sich den verändernden Anforderungen der Märkte anzupassen und so neue Möglichkeiten für Wachstum zu schaffen. Verstädterung und eine immer älter werdende Bevölkerung sind dabei wesentliche Herausforderungen, der sich die Gesellschaften heute stellen müssen“, sagt Matti Alahuhta, Vorstandsvorsitzender von KONE, und betont: „Unser Unternehmen will mit seinen umweltfreundlichen, energieeffizienten Lösungen dafür die besten Voraussetzungen schaffen und so zu einer nachhaltigen Entwicklung urbaner Räume beitragen.“
Die Geschichte von KONE in Kürze
KONE (finnisch für „Maschine“) wurde am 28. Oktober 1910 in Helsinki gegründet. Wichtigstes Geschäftsfeld war die Reparatur und Überholung gebrauchter Maschinen. Nach Verkauf an den finnischen Grossindustriellen Gottfrid Strömberg kam der Verkauf von Aufzügen hinzu, die sich im Laufe der Zeit zum einem der Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens entwickelten. Kurz nach der Gründung hatte KONE aber noch keine eigene Fabrikation, sondern installierte Anlagen der Graham Brothers aus Schweden. Von 1919 an stellte das Unternehmen eigene Aufzüge her, die schon bald auch mit eigenen Antrieben ausgerüstet wurden.
In den frühen 20er Jahren produzierte KONE Konsumgüter wie Karbidlampen, Kaffeemühlen und Klingen für Eishockey-Schlittschuhe. 1924 wurde KONE unabhängig, als Strömberg aufgrund finanzieller Schwierigkeiten seine Anteile an die finnische Familie Herlin verkaufen musste. Anfang der 30er Jahre begann KONE mit der Produktion von Industriekränen, Elektromotoren, Hubwerken und Förderbändern.
Internationalisierung
Ein entscheidender Schritt bei der Internationalisierung des Unternehmens war die Eröffnung der neuen Fabrik in Hyvinkää 1967. Ihre jährliche Produktionskapazität von 2'000 Aufzügen entsprach dem doppelten Volumen des gesamten finnischen Marktes. KONE war damit das erste Unternehmen des Landes, das seine Geschäfte vollständig internationalisierte. Den Durchbruch dieser Strategie stellte 1968 die Akquisition des Aufzuggeschäfts von ASEA dar.
Die zunehmende Diversifizierung und Internationalisierung des Unternehmens drohte im Laufe der 80er- und 90er Jahre die Wettbewerbsfähigkeit von KONE zu gefährden. So fiel die Entscheidung, sich auf Aufzüge und Rolltreppen zu konzentrieren und diese Geschäftsfelder durch weltweite Zukäufe zu stärken. Alle anderen Geschäftsbereiche wurden bis 1995 verkauft.
Meilensteine der Innovation
Diese Konzentration zahlte sich schnell aus. Schon 1996 setzte KONE mit der Einführung des maschinenraumlosen MonoSpace®-Aufzugs einen technischen Meilenstein, der die Aufzugbranche revolutionierte. Die Entwicklung des KONE MaxiSpace® , des Aufzugs ohne Gegengewicht, und die im Dezember 2009 erfolgte Einstufung der ersten Aufzüge weltweit in die Energieeffizienzklasse A sind weitere Belege für die innovative Kraft von KONE.
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