Matti Vanhanen, finnischer Premierminister und Rik De Nolf, Präsident des EBP übergaben den Preis am 11.06. während der Hauptversammlung in Helsinki.
European Business Press
Zur EBP (Verband der europäischen Wirtschaftspresse), gegründet 1962 in Como, Italien, gehören momentan 55 der führenden europäischen Tageszeitungen und Wirtschaftszeitschriften in 28 Ländern, bspw. die „Financial Times", "The Wall Street Journal Europe", "Handelsblatt", "Les Echos", oder das finnische Blatt “Kauppalehti”.
Seit 1991 verleiht die EBP den “European Manager of the Year Award” an führende, europäische Manager und Unternehmen. Den Preis erhielten u.a. Ingvar Kamprad von Ikea, Jorma Ollila (bis 2006 Vorstandsvorsitzender von Nokia), Bernd Pischetsrieder, früherer CEO von BMW und Volkswagen, als auch Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Porsche Automobilholding SE.
Begründung
Dieses Jahr ging die Auszeichnung mit der Mehrheit der Stimmen an Matti Alahuhta – aufgrund seiner herausragenden Arbeit, KONE zu einem der führenden Industrieunternehmen in der Aufzugs- und Rolltreppen-Branche zu entwickeln. Herr Alahuhta ist bekannt als Visionär und entwicklungsorientierter Manager. Seine Fähigkeit Teams zu entwickeln und zu coachen, sowie eine inspirierende Atmosphäre zu schaffen, um ambitionierte Ziele zu erreichen, wird weltweit geschätzt.
Während der letzten vier Jahre ist es KONE gelungen signifikante Marktanteile im Raum Asien-Pazifik und in Nord-Amerika zu gewinnnen. Gleichzeitig konnte das Unternehmen seine Profitabilität auf ein bisher nicht erreichtes Level heben. Die systematische Arbeit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unter der Führung von Matti Alahuhta hat KONE zu einem kundenorientierten und weltweit harmonisierten Unternehmen gemacht.
Matti Alahuhta - Vita
Vor seinem Eintritt bei KONE 2005, arbeitete Herr Alahuhta 26 Jahre für Nokia. 12 Jahre als Mitglied der Geschäftsführung mit der Verantwortung für die Nokia Sparte Telekommunikation und später Mobiltelefone.
1990 wurde ihm die Doktorwürde aufgrund seiner Dissertation mit dem Titel “Global Growth Strategies for High Technology Challengers” verliehen. Seither pflegt er enge Verbindungen mit der akademischen Welt. So ist er unter anderem im Vorstand der Schweizer Wirtschaftshochschule IMD und Vorstand des Stiftungsrates der Aalto Universität, einem Merge der Helsinki University of Technology, Helsinki School of Economics und Helsinki School of Arts and Design. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Zitat
Matti Alahuhta “Ich fühle mich unglaublich geehrt diesen Preis mitten in dieser Phase der wirtschaftlichen Rezession entgegen nehmen zu dürfen“ und ergänzt „Die große Herausforderung für Manager besteht darin, diese Phase als Herausforderung und Gelegenheit zu ergreifen. Anstatt nur die Kosten in den Vordergrund zu rücken, erfordert diese Entwicklung einen positiven Elan von Seiten der Mitarbeiter und die Energie alle Kräfte auf ein gemeinsames Ziel hin auszurichten. Hinzu kommt die beständige Weiterentwicklung der Mitarbeiterkompetenz, sowie der gesamten Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Schlussendlich, die eindeutige Ausrichtung des Unternehmens in Richtung der Kunden und eine sehr starke interne Kommunikation über Marktentwicklung, Unternehmensaktivitäten, -ziele und den Geschäftsfortschritt.“
Über KONE
Die global voranschreitende Verstädterung erfordert verdichtete Wohn- und Lebensformen. Wir von KONE, einem der weltweit führenden Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, sehen unsere Aufgabe entsprechend in der Entwicklung energieeffizienter Transportlösungen, die es Menschen ermöglichen, sich innerhalb von Gebäuden sicher, zügig und komfortabel zu bewegen. „Best People Flow Experience™“ ist unser Ziel, „Eco-efficiency™“ unser Anliegen und strikte Kundenorientierung unser Weg. Daher auch legen wir viel Augenmerk auf die Schaffung immer effizienterer Methoden für die Modernisierung und Wartung bestehender Anlagen. Unser Unternehmen mit Hauptsitz in Espoo, Finnland, ist börsennotiert (OMX Nordic Exchange, Helsinki). 2008 erwirtschafteten unsere 34.800 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 4,6 Milliarden Euro.